Was ist Asset-Metadaten?

Definition von Asset-Metadaten

Asset-Metadaten sind die beschreibenden Informationen, die einem digitalen Asset – einem Bild, Video, PDF oder einer Zeichnung – angehängt sind und beschreiben, was das Asset ist, wie es verwendet werden kann und wo es hingehört. Anstatt Dateien als anonyme Anhänge zu belassen, erfassen Metadaten Details wie Dateityp, Abmessungen, Auflösung, Sprache, Nutzungsrechte und mit welchen Produkten das Asset verknüpft ist.

Warum existieren Asset-Metadaten?

Ein Produktkatalog kann Tausende von Bildern und Dokumenten enthalten, und ohne beschreibende Daten werden sie unmöglich zu finden, wiederzuverwenden oder zu verwalten. Asset-Metadaten machen Assets durchsuchbar und filterbar, verhindern, dass die falsche Datei veröffentlicht wird, und erfassen Rechte- und Ablaufinformationen, damit lizenzierte Inhalte nicht über den zulässigen Zeitraum hinaus verwendet werden. Sie verbinden auch jedes Asset mit den Produkten und Kanälen, die es unterstützt.

Wie funktioniert es in einem PIM?

In einem PIM-System oder einer verbundenen Digital-Asset-Management-Schicht werden Metadaten neben jedem Asset gespeichert und zur Steuerung von Auswahl und Veröffentlichung verwendet. Wenn einem Produkt Bilder zugewiesen werden, kann das System automatisch das richtige Hero-Image, eine Konstruktionszeichnung oder ein Zertifikat basierend auf dem Asset-Typ und den Kanalregeln auswählen. Metadaten fließen auch in den Vollständigkeitsgrad ein: Ein Produkt kann als unvollständig gekennzeichnet werden, wenn ein erforderlicher Asset-Typ, wie ein Hauptproduktbild, fehlt.