Was ist PIM-Ecommerce-Integration?

Definition der PIM-Ecommerce-Integration

PIM-Ecommerce-Integration ist die Verbindung zwischen einem Product Information Management (PIM)-System und einer Ecommerce-Plattform, die es ermöglicht, dass Produktdaten automatisch zwischen den beiden fließen, ohne manuelle Exporte und erneute Eingaben.

Welches Problem löst sie?

Ohne eine Integration müssen Produktdaten an zwei Stellen gepflegt werden. Ein Team aktualisiert eine Beschreibung oder fügt ein neues Bild im PIM hinzu, exportiert dann manuell und lädt diese Daten erneut auf den Webshop hoch. Bei kleinerem Umfang ist dies zu bewältigen. Bei Tausenden von SKUs, mehreren Sprachen oder mehreren Webshops wird es zu einer Quelle von Fehlern, Verzögerungen und doppelter Arbeit.

Wie funktioniert es in der Praxis?

Das PIM hält die Master-Version aller Produktinhalte. Wenn ein Produkt aktualisiert oder zur Veröffentlichung freigegeben wird, schiebt die Integration diese Daten automatisch zur Ecommerce-Plattform. Je nach Setup kann dies in Echtzeit oder bei einem geplanten Abgleich erfolgen. Die meisten Integrationen werden mit der API der Ecommerce-Plattform, einem vom PIM-Anbieter bereitgestellten Connector oder einem Middleware-Tool erstellt, das zwischen den beiden Systemen sitzt.

Welche Daten fließen normalerweise durch die Integration?

Zentrale Produktinhalte wie Titel, Beschreibungen und Spezifikationen fließen vom PIM zur Ecommerce-Plattform. Lagerbestände und Preise kommen häufig stattdessen aus einem ERP- oder Bestellmanagementsystem, da das PIM normalerweise nicht die Quelle der Wahrheit für diese ist. Zu verstehen, welches System für welche Daten zuständig ist, ist ein wichtiger Teil der korrekten Einrichtung der Integration.

Worauf sollten Teams achten?

Die häufigsten Probleme sind Feldabweichungen, bei denen ein Feld im PIM existiert, aber keine Entsprechung in der Ecommerce-Plattform hat, und Abgleichwidersprüche, bei denen dasselbe Feld in beiden Systemen bearbeitet wird. Ein klares Dateneignerschaftsmodell – das definiert, welches System die Quelle der Wahrheit für jeden Datentyp ist – vermeidet die meisten dieser Probleme von vornherein.