Mindestbestellmenge (MOQ) Definition
Mindestbestellmenge (MOQ) ist die kleinste Anzahl von Produkteinheiten, die ein Käufer in einer einzelnen Bestellung kaufen muss. Von Lieferanten oder Herstellern festgelegt, spiegelt sie Produktions-, Verpackungs- oder Handhabungskosten wider und ist eine gängige Bedingung im Großhandel und B2B-Geschäft.
Warum ist MOQ wichtig?
Die Mindestbestellmenge bestimmt direkt, was ein Käufer bestellen kann und zu welchen Kosten – daher muss sie überall dort, wo ein Produkt angeboten wird, korrekt sein. Ist die MOQ auf einem Kanal falsch oder fehlt sie, platzieren Kunden ungültige Bestellungen und Deals scheitern beim Checkout. Da dasselbe Produkt je nach Markt oder Kundensegment unterschiedliche MOQs haben kann, ist die saubere Verwaltung dieser Daten ein wesentlicher Teil des kanalübergreifenden Verkaufs.
Wie funktioniert es in einem PIM?
In einem PIM-System wird die MOQ als Produktdaten hinterlegt und zusammen mit Preis und Verfügbarkeit auf jeden Kanal übertragen, sodass B2B-Handel-Käufer die korrekten Einkaufsbedingungen sehen. Sie kann global festgelegt oder pro Kanal oder Kundengruppe variiert werden, sodass eine zentral verwaltete Quelle unterschiedliche Bestellregeln ausdrücken kann, ohne das zugrunde liegende Produkt zu duplizieren.