Was ist die Conversion Rate?

Definition der Conversion Rate

Die Conversion Rate ist der Prozentsatz der Besucher einer Seite oder eines Kanals, die eine gewünschte Aktion ausführen – meistens einen Kauf. Sie gehört zu den am häufigsten verwendeten Kennzahlen im E-Commerce, da sie nicht nur misst, wie viel Traffic eine Seite erhält, sondern auch, wie effektiv dieser Traffic in Ergebnisse umgewandelt wird.

Wie wird sie berechnet?

Die Conversion Rate wird berechnet, indem die Anzahl der Conversions durch die Gesamtzahl der Besucher dividiert und das Ergebnis mit 100 multipliziert wird.

Beispiel: Wenn 2.000 Menschen eine Produktseite besuchen und 60 einen Kauf abschließen, beträgt die Conversion Rate 3%.

Was zählt als Conversion?

Ein Kauf ist die häufigste Definition im E-Commerce, aber der Begriff gilt für jede Aktion, die ein Unternehmen von einem Besucher erwartet. Je nach Kontext kann eine Conversion die Anmeldung zu einer E-Mail-Liste, die Anfrage eines Angebots, der Download einer Datei oder das Hinzufügen eines Produkts zum Warenkorb sein. Die Definition sollte vor der Messung festgelegt werden, da dieselbe Seite je nachdem, welche Aktion gemessen wird, sehr unterschiedliche Quoten aufweisen kann.

Was beeinflusst die Conversion Rate?

Nahezu alles, was ein Käufer auf einer Seite erlebt, hat einen Einfluss: Bildqualität, Klarheit der Beschreibungen, Preis, Bewertungen, Seitenladgeschwindigkeit und die Benutzerfreundlichkeit des Checkout-Prozesses. Auch die Quelle des Traffics spielt eine Rolle, da Besucher aus gezielten E-Mail-Kampagnen typischerweise eine höhere Conversion Rate aufweisen als jene aus breiten Display-Anzeigen.

Bei Produktseiten im Speziellen ist unvollständiger oder ungenauer Inhalt einer der häufigsten Conversion-Killer. Käufer, die die Informationen nicht finden, die sie für eine sichere Kaufentscheidung benötigen, werden die Seite verlassen, anstatt zu kaufen.

Was ist eine gute Conversion Rate?

Benchmarks variieren erheblich je nach Branche, Produktkategorie, Preispunkt und Traffic-Quelle, daher sind Durchschnittswerte in isolierter Betrachtung selten aussagekräftig. Ein praktischerer Ansatz ist die Verfolgung Ihrer eigenen Quote im Zeitverlauf und die Messung der Auswirkungen spezifischer Änderungen, statt sich an Branchenzahlen zu orientieren, die möglicherweise nicht Ihre tatsächliche Zielgruppe oder Produktmischung widerspiegeln.