Was ist Datenmapping?

Definition von Datenmapping

Datenmapping ist der Prozess der Definition, wie Felder aus einem System oder einer Datenquelle Feldern in einem anderen System entsprechen. Es ist die Übersetzungsschicht, die es ermöglicht, Daten zwischen Systemen zu verschieben oder zu synchronisieren, ohne dabei Bedeutung oder Struktur zu verlieren.

Wann ist Datenmapping erforderlich?

Immer dann, wenn Daten zwischen Systemen mit unterschiedlichen Strukturen ausgetauscht werden, ist ein Mapping erforderlich. Häufige Szenarien sind die Verbindung eines PIM mit einer E-Commerce-Plattform, der Import von Lieferantendaten in einen Produktkatalog oder die Synchronisierung von Produktdatensätzen mit einem ERP. Ohne eine definierte Zuordnung landen Felder an der falschen Stelle, Werte werden falsch interpretiert oder Daten gehen ganz verloren.

Was definiert eine Datenkarte?

Eine Datenkarte gibt an, welches Quellfeld mit welchem Zielfeld verbunden ist, wie Werte während des Transports transformiert werden sollen (z. B. Umrechnung einer Maßeinheit oder Umformatierung eines Datums), und was passiert, wenn ein Quellfeld keine Entsprechung im Ziel hat. In der Praxis werden Mapping-Regeln in einem Integrationstool, einer ETL-Pipeline oder direkt in den Importeinstellungen eines PIM konfiguriert.

Warum ist es für Produktdaten wichtig?

Lieferanten senden Produktdaten selten in dem Format, das ein Einzelhandelsunternehmen oder Distributor benötigt. Attributnamen unterscheiden sich, Klassifizierungscodes variieren und Maßeinheiten stimmen möglicherweise nicht überein. Das Führen von klaren, dokumentierten Mapping-Regeln reduziert Importfehler, beschleunigt das Produkt-Onboarding und erleichtert das Hinzufügen neuer Lieferanten oder Kanäle, ohne Integrationen von Grund auf neu aufzubauen.