Was ist Rich Content?

Rich-Content-Definition

Rich Content ist jeder Produktinhalt, der über reinen Text und statische Bilder hinausgeht und Käufern ein detaillierteres, interaktiveres oder immersiveres Produkterlebnis bietet. Dazu gehören Videos, 360-Grad-Produktansichten, Hotspot-Bilder, Vergleichstabellen, erweitertes Brand-Storytelling und interaktive Feature-Guides.

Was umfasst Rich Content typischerweise?

  • Video — Produktdemos, Anleitungen, Unboxing, Lifestyle-Aufnahmen
  • 360-Grad-Bilder — drehbare Produktansichten, mit denen Käufer das Produkt aus jedem Winkel inspizieren können
  • Hotspot-Bilder — klickbare Bereiche auf einem Bild, die Feature-Highlights oder zusätzliche Details offenbaren
  • Erweiterter Brand-Content — strukturierte Layouts, die Bilder, Text und Symbole kombinieren, auf Amazon als A+ Content bekannt
  • Vergleichstabellen — strukturierte Nebeneinander-Ansichten über eine Produktpalette hinweg
  • Interaktive Selektoren — Größenleitfäden, Konfigurationstools, Kompatibilitätsprüfer

Wo wird Rich Content angezeigt?

Hauptsächlich auf Produktseiten, sowohl auf der eigenen E-Commerce-Plattform einer Marke als auch auf Third-Party-Marktplätzen, die erweiterte Inhalte unterstützen. Nicht alle Kanäle unterstützen Rich-Content-Formate; ein Daten-Feed eines Händlers akzeptiert möglicherweise nur reinen Text und ein einzelnes Bild, während die eigene Website einer Marke das vollständige Erlebnis anzeigen kann.

Warum ist es wichtig?

Online-Käufer können ein Produkt nicht persönlich inspizieren. Rich Content schließt diese Lücke, indem es ihnen mehr Perspektiven, mehr Kontext und mehr Sicherheit vor dem Kauf gibt. Es ist durchgängig mit höheren Conversion-Raten und niedrigeren Rücklaufquoten verbunden, besonders bei Produkten, bei denen Passform, Funktion oder Oberflächenfinish schwer durch ein einzelnes Bild und eine kurze Beschreibung zu vermitteln sind.

Welche Rolle spielt ein PIM?

Ein PIM-System verwaltet die Metadaten und strukturierten Attribute rund um Rich Content, verknüpft Assets, verfolgt welche Inhalte pro Locale oder Kanal vorhanden sind, und stellt sicher, dass die richtige Version zum richtigen Ziel veröffentlicht wird. Die Mediendateien selbst werden typischerweise in einem DAM-System (Digital Asset Management) gespeichert, wobei das PIM auf sie verweist, anstatt sie direkt zu speichern.