Was ist Product Experience Management (PXM)?

Product Experience Management (PXM) – Definition

Product Experience Management (PXM) ist die Praxis, die Darstellung eines Produkts für Käufer über alle Kanäle hinweg zu gestalten, sodass die angezeigten Informationen nicht nur korrekt, sondern auch relevant, vollständig und überzeugend im jeweiligen Kontext sind. Während Product Information Management (PIM) auf das Erfassen und Organisieren von Produktdaten abzielt, konzentriert sich PXM darauf, welche Erfahrung der Kunde mit diesen Daten auf einer Produktseite, einem Marketplace-Listing oder in einer mobilen App tatsächlich macht.

Worin unterscheidet sich PXM von PIM?

PIM beantwortet die Frage „Sind unsere Produktdaten korrekt und konsistent?" PXM beantwortet „Sieht dieses Produkt auf jedem spezifischen Kanal richtig aus und verkauft sich gut?" Ein PIM könnte eine Produktbeschreibung speichern, während PXM diese Beschreibung zusammen mit Bildern, Keywords und Spezifikationen an das Publikum und die Anforderungen von Amazon, der eigenen Website des Unternehmens und dem Katalog eines Handelspartners anpasst – jeder mit unterschiedlichen Regeln und Kundenerwartungen. In der Praxis baut PXM auf PIM auf, anstatt es zu ersetzen.

Was umfasst PXM?

  • Kanalspezifische Inhalte: Anpassung von Titeln, Beschreibungen und Bildern an das Format und das Publikum jedes Ziels
  • Anreicherung: Hinzufügen von Details, die Conversions fördern, wie z. B. Vergleichsspezifikationen, aussagekräftigere Texte und bessere Bilder
  • Insight und Messung: Verfolgung der Leistung von Listings (Aufrufe, Conversions, Suchranking) und Rückkopplung dieser Daten in Content-Entscheidungen

Warum ist das wichtig?

Online-Käufer können ein Produkt vor dem Kauf nicht anfassen, daher wirkt sich die Qualität seiner Präsentation direkt darauf aus, ob sie es kaufen und ob sie den Artikel später zurückgeben. Da Marken über immer mehr Kanäle verkaufen, wird die manuelle Verwaltung jeder einzelnen Erfahrung unpraktisch. PXM behandelt die Präsentation als etwas, das gezielt verwaltet und im Laufe der Zeit verbessert werden sollte – anhand von Leistungsdaten statt Vermutungen.